Collage Dingelstädter Gefallene

Dingelstädter Kriegsopfer

Die hier gezeigten Gedenkblätter sollen nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Marienkirche in der neu gestalteten Kriegergedächtniskapelle an die Kriegsopfer aus Dingelstädt erinnern.

  • Weitere Informationen...

    Die Daten haben wir aus Unterlagen des Standesamtes, den Kirchenbüchern und der Chronik von Aloys Schaefer aus dem Jahre 1926. Für den 1. Weltkrieg war auch eine Liste hilfreich, die 1919 von dem Lehrer Heinrich Koch erstellt wurde und für den 2. Weltkrieg eine solche, die 1945 durch Frau Elisabeth Sauerland aufgestellt wurde. Weitere Informationen, und vor allem auch die Fotos der Gefallenen, erhielten wir von Verwandten. Die Angaben zu den Gräbern stammen meistens von der Deutschen Kriegsgräberfürsorge in Kassel.

    Die Namen der Kriegstoten des 19. Jahrhunderts (Deutsch-Östereichischer Krieg 1866: 4, Deutsch-Französischer Krieg 1870/71: 7) standen auch auf dem 1946 abgerissenen Kriegerdenkmal auf dem Anger.

    Von den im 1. Weltkrieg ermittelten 166 Gefallenen und Verstorbenen stehen 149 Namen auf der Kriegergedächtnisglocke in der Pfarrkirche St. Gertrud. Diese Namen waren bis Anfang der 1960er Jahre auch auf den Gedenktafeln in der Kriegergedächtniskapelle verzeichnet.

    391 Personen konnten wir ermitteln, die im 2. Weltkrieg gefallen, vermisst oder in Gefangenenlagern umgekommen sind und die einen Bezug zu Dingelstädt haben. Es sind dabei Personen erfasst, die in Dingelstädt geboren wurden, hier wohnten, bzw. deren Tod in Dingelstädt beurkundet wurde. Erfasst sind auch in Dingelstädt gestorbene Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene anderer Nationen, sowie die in den sowjetischen Internierungslagern nach dem Krieg gestorbenen Dingelstädter. Soweit sie uns bekannt sind, wurden auch die Kriegstoten der in Dingelstädt wohnenden Flüchtlinge und Vertriebenen erfasst, deren Familien hier eine neue Heimat gefunden haben.

    Schließlich sind auch noch zwei Dingelstäder, die der Französischen Fremdenlegion angehörten und 1954 in Indochina bzw. 1995 in Jugoslawien gefallen sind, verzeichnet.

    Für weitere Informationen und Fotos der Personen sind wir sehr dankbar. Schreiben Sie dazu einfach einen Kommentar oder eine Email an heimatverein@breikuchen.de

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Opfer des 1. Weltkriegs

Ackermann, Karl
04.03.1875
26.04.1916
Apel, Anton
10.01.1893
26.07.1918
Bischof, Eduard
26.02.1878
12.08.1916
Bischof, Gregor
23.12.1891
22.08.1915
Bötticher, Joseph
23.09.1899
18.07.1918
Buchardt, Christoph
15.02.1893
12.03.1917
Degenhardt, Joseph
13.02.1894
10.01.1918
Demuth, Bruno
21.10.1883
24.11.1916
Demuth, Eduard
29.06.1880
27.10.1915
Dette, Heinrich
20.09.1875
21.11.1915
Dette, Hermann
17.01.1882
02.11.1914
Diegmann, Joseph
23.01.1894
17.07.1916
Diehle, Edmund
20.02.1890
25.01.1915
Dietl, Joseph
13.03.1889
24.05.1915
Döhn, Joachim
18.06.1890
15.10.1914
Dölle, Paul
13.09.1879
25.08.1914
Dunkel, August
16.06.1894
16.03.1915
Eckart, Heinrich
02.01.1881
17.09.1916
Eierund, Angelin
29.09.1884
01.07.1916
Engelhardt, Paul
19.09.1893
30.08.1914
Fiedler, Philipp
21.01.1886
18.10.1915
Flucke, Heinrich
01.09.1884
30.05.1916
Frankenberg, Heinrich
04.07.1893
26.06.1915
Fromm, Ferdinand
18.07.1878
20.05.1917
Füller, Georg
09.05.1899
30.10.1918
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