Dingelstädter Tagebuch

23 Sep 2013
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Dingelstädter Tagebuch

 

Dingelstädter Tagebuch –  Personen, Ereignisse und Begebenheiten aus Dingelstädts Geschichte

zusammengestellt von Ewald Holbein

Die Anfänge bis zur Verleihung des Marktrechtes im Jahre 1607

vor 800 Der Abt des Klosters Fulda ließ im Jahre 1150 durch den Mönch Eberhard eine Abschrift der vorhandenen Kopialbücher (Güterverzeichnisse) des Klosters anfertigen. Dieser „Codex Eberhardi“ enthält aus der Zeit der ersten 5 Äbte (vor 830) den Vermerk, daß ein Eigil seine Güter in „Dingilstadt et Eborahe sancto Bonifatio“ schenkte. In der gleichen Zeit werden auch die eichsfeldischen Orte „Dietoorf, Wisenvelt, Lengevelt“ erwähnt. Damit besteht kein Zweifel, daß unser Dingelstädt gemeint ist und es

Die Inflation nach dem 1. Weltkrieg in Dingelstädt

01 Jan 2014
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Die Inflation nach dem 1. Weltkrieg in Dingelstädt

Der 1. Weltkrieg brachte unendliches Leid über Deutschland. Millionen von Toten waren zu beklagen, Millionen von Soldaten kamen als Krüppel aus diesem Krieg nach Hause. Aus Dingelstädt verloren in diesem Krieg 149 junge Männer ihr Leben.

Aber nicht nur die Soldaten, die gesamte Bevölkerung hatte unter den Folgen des Krieges zu leiden. Eine heute unvorstellbare Hungersnot kennzeichnete die Jahre nach dem Krieg.

Nach den Bestimmungen des Versailler Vertrages verlor Deutschland nicht nur bedeutende Gebietsteile (Elsaß-Lothringen, Saargebiet, Eupen-Malmedy, Nordschleswig, Posen u. Westpreußen, Teile Oberschlesiens und das Memelgebiet), sondern Deutschland mußte auch Reparationszahlungen in Höhe von 269 Mrd. Goldmark an die Siegermächte …

Die Archivbestände der Orte der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt im Kreisarchiv des Landkreises Eichsfeld in Heiligenstadt

12 Nov 2013
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Die Archivbestände der Orte der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt im Kreisarchiv des Landkreises Eichsfeld in Heiligenstadt

Ein Beitrag zum Tag der Archive 2001 von Ewald Holbein

Neben der Archivierung der aktuell anfallenden Akten der Kreisverwaltung hat das Kreisarchiv auch die Aufgabe, die aus den vorausgehenden Zeitepochen übernommenen Archivbestände zu bewahren und sie für die Erforschung der Regionalgeschichte zugänglich zu machen.
Die Bestände des Kreisarchivs an historischen Urkunden und Akten umfassen einen Zeitraum von etwa 550 Jahren, wobei Urkunden und Schriftstücke aus der Mainzer Zeit vor 1802 jedoch zahlenmäßig nur einen geringen Umfang ausmachen. Besser belegt ist die Zeit seit der Bildung der Kreise Worbis, Heiligenstadt und Mühlhausen im Jahre 1816. Seit diesem Zeitpunkt – bis zum …

Die Bürgermeister der Stadt Dingelstädt

14 Okt 2013
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Die Bürgermeister der Stadt Dingelstädt

 

Die Bürgermeister der Stadt Dingelstädt seit 1859

 

1. Eduard Schweikert 1848-1881

06.07.1809 in Dingelstädt geboren, Vater Apotheker Georg Friedrich Schweikert, Mutter Charlotte Ernestine geb. Finke
30.12.1847 Durch den Landrat zum Schulzen von Dingelstädt ernannt
21.04.1851 Nach Inkrafttreten der neuen Gemeindeordnung erstmals Wahl zum Bürgermeister für 12 Jahre
1850er Jahre Neugründung der Handwerkerinnungen
11.10.1855 Die neuerbaute, der hl. Gertrud von Nivelles geweihte Pfarrkirche wird durch Weihbischof Joseph Freusberg aus Paderborn geweiht.
15.10.1855 Das neu errichtete Schulgebäude wird feierlich eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.
09.10.1857 Ankauf des Weiß’chen Fabrikgrundstücks in der Mühlhäuser Straße für das Rathaus und das Amtsgericht. Das

Dingelstädter Kriegsopfer

29 Sep 2013
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Dingelstädter Kriegsopfer

570 Namen ehemaliger Dingelstädter konnten wir ermitteln, die in den Kriegen seit 1866 gefallen sind, bzw. an den Folgen der Kriege verstarben.  Es sind dabei Personen erfasst, die in Dingelstädt geboren wurden, in Dingelstädt wohnten, bzw. deren Tod in Dingelstädt beurkundet wurde. 

Diese Aufstellung bildet die Grundlage zur Neugestaltung der Gedächtniskapelle an der Marienkirche. An jedes Kriegsopfer wird dabei ein kleines Kreuz mit seinem Namen und seinem Alter erinnern. In einem Gedenkbuch kann man weitere Informationen zu den Verstorbenen erhalten, die auch digital abgerufen werden können.

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Das Dingelstädter Marktrecht

28 Sep 2013
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Das Dingelstädter Marktrecht

Das Dingelstädter Marktrecht

Wenn heute wöchentlich in Dingelstädt Markttage sind, so ist das nichts Besonderes mehr. Ohne große Formalitäten können die Händler ihre Waren anbieten und verkaufen, nachdem sie das Standgeld bezahlt haben. Außerdem kann man ja alles, was die „fliegenden Händler“ anbieten, heute auch in den Geschäften einkaufen oder im Internet bestellen. Ein herausragendes oder bemerkenswertes Ereignis ist also so ein Markttag nicht mehr.

Das war aber in früherer Zeit ganz anders. Jahrmärkte abhalten zu dürfen, war ein Privileg, dass meistens erst nach langjährigen Bemühungen, vor allem auch gegen den Widerstand der Orte in der näheren Umgebung, die dieses …